MISSION

Die Mission von Work HEART Training ist es, Sie und Ihre Mitarbeiter durch innovative Business Trainings nach dem Work HEART Konzept auf dem Weg zur Betriebsgesundheit zu unterstützen mit Blick auf gesundes Arbeiten und Führen, Stressbewältigung, Motivation, Work-Life-Balance, gesundheitsorientierte Prozessleitung, Team-Work und gutes Betriebsklima. Dies ist wirtschaftlich rentable, denn Betriebsgesundheit ist die Basis eines leistungsfähigen Unternehmens. 


Betriebsgesundheit 

Die heutige Arbeitswelt birgt eine Vielfalt an Herausforderungen: Im Zuge der Globalisierung und Digitalisierung wird vom Arbeitnehmer eine zunehmende räumliche und zeitliche Flexibilität erwartet, ständig kommen neue Technologien auf den Markt, deren Umgang erst noch erlernt werden muss, ein erlernter Beruf erfordert stetige Weiterbildung, die Marktprognosen sind unsicher, unbefristete Arbeitsverträge sorgen für existenzielle Ängste, Arbeitsvernetzungen werden immer komplexer, es kommt zu Mehrdeutigkeiten und Missverständnissen. Wie schlecht viele Arbeitnehmer diese Herausforderungen meistern, zeigt sich vor allem in der Burnout-Rate, die sich in den letzten fünfzehn Jahren um mehr als das Fünffache erhöht hat. Die Zahl der arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen steigt stetig. Das zeigt auch der AOK-Fehlzeiten Report von 2020, demzufolge die Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen bei AOK-Versicherten seit 2008 um 67,5 Prozent gestiegen sind; auch die Dauer der Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen ist mit durchschnittlich 27 Tagen wesentlich länger als beispielsweise bei Verletzungen (19,2 Tage) oder Muskel- und Skelett-Erkrankungen (17,2 Tage). In einer Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020 teilte die DEBEKA auf ihrer Webseite mit, dass psychische Erkrankungen mit 44,1 Prozent die Hauptursache für Berufsunfähigkeiten sind. Für Unternehmen ergeben sich hieraus wirtschaftliche Verluste aufgrund von Qualitätsminderung, Produktionsausfall, Terminverzögerung, Überlastung anderer Arbeitskräfte und letztlich unzufriedene Kundschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schätzt, dass die Arbeitsunfähigkeitstage von 2018 volkswirtschaftliche Produktionsausfälle von 85 Milliarden Euro verursachten. In der Corona-Krise steigen die Anforderungen an den Arbeitnehmer insbesondere im Home Office, wo produktive Schaffensphasen gefunden und Arbeitspläne neu erstellt werden müssen - und auch ohne Home Office sorgt die Pandemie für Stress. Bei den DEBEKA-Versicherten stieg die Anzahl der psychischen Erkrankungen 2020 im Zuge der Corona-Krise um 1,7 Prozent.

Doch nicht nur Burnout, auch andere Erkrankungen oder Unfälle können zur Arbeitsunfähigkeit führen. War ein Arbeitnehmer länger als 6 Wochen innerhalb der letzten 12 Monate arbeitsunfähig gemeldet, so ist der Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. BEM dient zur Überwindung oder zumindest Minderung der Arbeitsunfähigkeit des Beschäftigten. Verläuft der BEM-Prozess nicht erfolgreich, so ist ein Rückfall in die Arbeitsunfähigkeit und ein wirtschaftlicher Verlust für das Unternehmen vorprogrammiert. Der Landschaftsverband Rheinland empfiehlt insbesondere kleinen und mittelständigen Unternehmen mit einer Unternehmensgröße von weniger als 200 Beschäftigten die Implementierung eines fallspezifischen Betrieblichen Eingliederungsmanagements anstelle eines Eingliederungsmanagements als Managementsystem. Zum einen empfiehlt sich ein fallspezifischer BEM-Prozess (Von-Fall-zu-Fall BEM) aus ökonomischen Gründen. Denn hier werden nur diejenigen Akteure und Partner involviert, die für den jeweiligen Prozess nötig sind - so können personelle und damit finanzielle Ressourcen an anderen Stellen gespart werden. Zum anderen stärkt ein Von-Fall-zu-Fall BEM Hierarchie-übergreifende Vertrauensverhältnisse zwischen dem Leiter des BEM-Prozesses (BEM-Leiter) und der betroffenen Person (BEM-Berechtigten). Ein Von-Fall-zu-Fall BEM kann auch für größere Unternehmen eine interessante Alternative zum systematisierten BEM sein und durch eine entsprechende Anzahl von qualifizierten BEM-Leitern ins Unternehmen implementiert werden (auf 10-15 Beschäftigte kommt idealerweise mindestens ein BEM-Leiter, z.B. Vorgesetzte, Abteilungsleiter, Personalbetreuer, Betriebsratsmitglieder).  

 
Rentabilität von Präventionstrainings

Betriebsgesundheit zeichnet sich durch gesunde Mitarbeiter und gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen aus. Dass Betriebsgesundheit wirtschaftlich überaus rentable ist, zeigt der sogenannte Return of Investment (ROI), das ist das Verhältnis des eingetretenen Nutzens zu den Aufwendungen, die mit der Durchführung der Maßnahme verbunden waren. In der größten internationalen Meta-Review von insgesamt 51 Studien zeigen Baxter und Kollegen 2014, dass der ROI bei 2,70 Euro liegt. Das heißt, ein investierter Euro in Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zahlt sich im Durchschnitt mit wirtschaftlich 2,70 Euro im Return of Investment aus - durch reduzierte Fehlzeiten, weniger Produktionsausfall, erhöhte Leistungsfähigkeit, gesteigerte Produktivität und Qualität. 

Entscheidend sind bei der betrieblichen Gesundheitsförderung zum einen verhältnisorientierte Maßnahmen, welche das Gesundheitsverhalten beim Arbeiten und Führen berücksichtigen. Zum anderen sind es verhaltensorientierte Maßnahmen, welche das Gesundheitsverhalten beim Arbeiten und Führen berücksichtigen. Oft vermitteln verhaltensorientierte Maßnahmen für Führungskräfte (z.B. Trainings zur gesundheitsorientierten Prozessleitung beim BEM-Prozess) auch die Kompetenz, verhältnisorientierte Maßnahmen zu entscheiden (z.B. BEM-Maßnahmen zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeit des BEM-Berechtigten zu entwickeln). Grundsätzlich lohnt es sich, sowohl in verhältnisorientierte als auch verhaltensorientierte Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu investieren - denn in der Kombination hat die Förderung den größten Effekt. Das zeigt ein Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) von 2020, wo Evidenzen zum ökonomischen Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung aus den Jahren 2012 bis 2018 erörtert werden. Der Report zeigt, dass die Forschung in der betrieblichen Gesundheitsförderung in vielen Fällen weiterer Evidenz bedarf. So erwies sich beispielsweise die verhältnisorientierte Maßnahme der Job-Rotation zur Prävention von Muskel- und Skelett-Erkrankungen als mangelhaft. Starke Evidenz für den ökonomischen Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung gibt es für verhaltensorientierte Maßnahmen wie Präventionstrainings zur Stressbewältigung, Trainings zu gesundem Führen zur Stigmatisierung psychischer Störungen sowie Arbeitsschutztrainings zur Verbesserung von sicherheitsrelevantem Verhalten. 

FazitInvestieren Sie frühzeitig in Präventionstrainings durch Business Coaching zur betrieblichen Gesundheitsförderung für Ihre Führungskräfte und Beschäftigte. Denn gesundes Führen und Arbeiten wirkt sich positiv auf die Motivation und Leistungsfähigkeit aller Beschäftigten aus, das Betriebsklima und Team-Work, die Kundenzufriedenheit - und unterm Strich dann die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. 


Business Coaching zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Coaching bedeutet die begleitende Unterstützung von Einzelpersonen oder Gruppen zum Erwerb bestimmter Fähigkeiten und Kompetenzen durch praxisorientierte Übungen und Trainings, welche die persönlichen Merkmale des ge-coachten Individuums ebenso wie die Besonderheiten der zu bewältigenden Herausforderungen berücksichtigen. Coaching ist eine ungeschützte Berufsbezeichnung, die weder einen bestimmten Schulabschluss noch eine bestimmte fachliche Qualifikation voraussetzt. Die Spannbreite der Definitionen und Methoden beim Coaching sind dementsprechend weit gefächert. Coaching ist per se keiner Disziplin zuzuordnen, wobei eine fachliche Spezialisierung je nach Thema und Methode sinnvoll ist. 

Business Coaching bezieht sich auf das Training von Führungskräften und Mitarbeitern in Unternehmen und Institutionen. Die Themen hängen stark von der fachlichen Orientierung ab. Grundsätzlich dient Business Coaching dazu, die Kompetenzen und Fähigkeiten von Führungskräften und Mitarbeitern in einem bestimmten Unternehmensbereich zu entwickeln und zu stärken und damit zur wirtschaftlichen Stärke des gesamten Unternehmens oder Institution beizutragen. 

Business Coaching zur betrieblichen Gesundheitsförderung zielt auf gesunde Führung und gesundheitsbewusstes Arbeiten der Mitarbeiter, wodurch das Unternehmen gestärkt und wirtschaftlich leistungsfähiger wird. Die Begriffe ,,Beratung" und ,,Coaching" werden oftmals inflationär verwendet, was in einigen Fachbereichen schlichtweg inadäquat ist. Zum Beispiel sind BGM-Beratung und Business Coaching in der betrieblichen Gesundheitsförderung zwei verschiedene Tätigkeitsfelder bzw. Berufe. BGM-Berater unterstützen Unternehmen in der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen von Belastungen am Arbeitsplatz und der Auswahl von verhältnispräventiven und verhaltenspräventiven Maßnahmen. Business Coaching in der betrieblichen Gesundheitsförderung ist eine verhaltenspräventive Maßnahme, die im Rahmen einer Einführung von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) ins Unternehmen erfolgt, jedoch von betrieblichem Gesundheitsmanagment selbst und der Beratung hierzu ebenso wie andere Maßnahmen (bspw. den Einsatz eines veganen Kochs in der Kantine) unterschieden werden muss. Das heißt, Coachs, Köche und andere Personen tragen zwar zur betrieblichen Gesundheitsförderung bei, sind aber keine Agenten im BGM-Prozess oder fungieren als BGM-Berater. 

Work HEART Training ist auf Business Coaching zur betrieblichen Gesundheitsförderung spezialisiert. Anders als beim traditionellen Projektmanagement in Forschung und Wirtschaft wird betriebliches Gesundheitsmanagement als kontinuierlicher Verbesserungsprozess verstanden. Analog hierzu zielt auch Coaching in der Gesundheitsförderung bei Work HEART Training auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Das heißt, Betriebsgesundheit muss ständig erneuert und erhalten bleiben. In den Trainings werden innovative Methoden nach dem Work HEART Konzept angewandt und es werden die persönlichen Merkmale der ge-coachten Individuen ebenso berücksichtigt wie die Besonderheiten der individuell zu bewältigenden Herausforderungen. Bei Primärpräventionen, die der eigenen Gesundheitsförderung dienen, werden zum Beispiel persönliche Trainingsprogramme zur Stressbewältigung entwickelt, welche die eigenen Stress-Typen, Stressreaktionen und Stressoren berücksichtigen, oder es werden beim Arbeitsmanagement zum Beispiel individuelle Arbeitspläne fürs Arbeiten im Home Office erstellt. Bei Sekundär- und Tertitärpräventionen, die der Gesundheitsförderung der eigenen Mitarbeiter dienen, werden Kompetenzen trainiert, um auf Mitarbeiter beim gesunden Führen individuell einzugehen oder Prozesse zur betrieblichen Eingliederung eines Mitarbeiters fallspezifisch zu leiten.


Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.

World Health Organisation (WHO), Ottawa Charta


Es kann zwischen drei Arten von Präventionsmaßnahmen unterschieden werden, abhängig davon, zu welchem Zeitpunkt diese erfolgen:

1. Primärpräventionen, d.i. Maßnahmen, die vor dem Auftreten von Krankheiten eingeführt werden und dazu dienen, der Entstehung von arbeitsbedingten Erkrankungen wie Burnout u.ä. vorzubeugen (z.B. Beschäftigten-Trainings zur Stressbewältigung);

2. Sekundärpräventionen, d.i. Maßnahmen, die bei dem Auftreten von Krankheiten eingeführt werden und dazu dienen, der weiteren Entwicklung der arbeitsbedingten Erkrankung vorzubeugen (z.B. Führungskräfte-Trainings zum Erkennen von Anzeichen von psychischen Erkrankungen bei den Mitarbeitern und gesundem Führen); 

3. Tertiärpräventionen, d.i. Maßnahmen, die nach dem Auftreten von Krankheiten eingeführt werden und dazu dienen, einem Rückfall von arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen (z.B. Führungskräfte-Trainings zur fallspezifischen Leitung eines betrieblichen Eingliederungsprozesses). 

Für eine umfassende Betriebsgesundheit sind alle Arten von Präventionstrainings wichtig. Work HEART Training bietet ein ausgewähltes Trainingsangebot für alle drei Präventionsarten an: 

  • Primärprävention: Stressbewältigung

Stressbewältigungstrainings zielen auf eine gesundheitsorientierte Veränderung im Verhalten und den Einstellungen von Beschäftigten, d.i. in diese Maßnahmen dürfen Arbeitgeber freiwillig investieren. Der Gesetzgeber schreibt bei dieser Investition weder bestimmte Prinzipien noch Methoden vor. Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) schreibt Prinzipien für Primärpräventionen vor, die eine Bezuschussung durch gesetzliche Krankenkassen für einzelne Versicherte voraussetzt (Sekundär- und Tertitärpräventionen für Führungskräfte-Trainings werden grundsätzlich nicht gefördert und sind nicht Teil der ZPP). Die multimodale Stressbewältigung der ZPP ist allgemein gehalten und nicht auf arbeitsbedingten Stress wie Burnout ausgerichtet, d.i. diese Programme enthalten keine Inhalte zu Burnout-Prävention und Arbeitsmanagement - und letztere werden auch nicht von den Krankenkassen gefördert. Die Stressbewältigungstrainings von Work HEART Coaching sind Business Trainings mit Fokus auf die Bewältigung von arbeitsbedingtem Stress; eine Abrechnung von Einzelteilnehmern über deren Krankenversicherung ist somit leider nicht möglich. Stressbewältigungstrainings, in welchen die Grundlagen zur Prävention von Burnout vermittelt werden, bilden die Basis für ein gesundheitsorientiertes Arbeitsverhalten und sollte in jedem Unternehmen als Business Training angeboten werden. In Ausnahmesituationen mögen darüber hinaus noch Stressoren (d.i. stressende Umwelteinflüsse) zu bewältigen sein, die es für gewöhnlich nicht gibt. Aktuell betrifft dies die durch COVID-19 hervorgerufenen Herausforderungen im sozialen Leben und im Beruf. 

Work HEART Training bietet verschiedene Stressbewältigungstrainings mit folgendem Fokus an: (i) Stressbewältigung zur Burnout-Prävention für Beschäftigte und als Intensiv-Training mit einer zusätzlichen Trainingseinheit in Arbeitsmanagement für Führungskräfte, (ii) Work-Life-Balance, Stressprävention und Arbeitsmanagement im Home Office in der Corona-Krise und (iii) Stressbewältigung in der Corona-Krise als verkürztes Sondertraining für Beschäftigte und mit einer zusätzlichen Trainingseinheit zur Gesunderhaltung von Körper und Geist im Alter für Menschen ab dem 60. Lebensjahr.


  • Sekundärprävention: Gesunde Mitarbeiterführung
Führungskräfte haben nachweislich einen hohen Einfluss auf die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Während ein unilateral-dominanter Führungsstil Unsicherheit und Leistungsabfall provoziert, können Gesundheitsgefahren im Unternehmen durch eine gesundheitsorientierte Mitarbeiterführung bewältigt und der Fortentwicklung von psychischen Erkrankungen, Konflikten und Mobbing durch betriebliche Maßnahmen und Gesundheitsgespräche effektiv vorgebeugt werden. Gesunde Mitarbeiterführung setzt Grundkenntnisse von den Symptomen und den Entstehungsphasen arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen wie Burnout, Sucht oder Angst, möglichen betrieblichen Maßnahmen und Kompetenzen im Führen von Gesundheitsgesprächen voraus. Auch das Erkennen von ersten Anzeichen von Konflikten und Mobbing, Kenntnisse von Konflikten und Mobbing am Arbeitsplatz sowie Kompetenzen in Konfliktprävention und Konfliktmediation sind Teil einer gesunden Mitarbeiterführung. In einigen Ausnahmesituationen ist gesunde Mitarbeiterführung besonders gefragt. Hierzu zählen kurz- bis mittelfristig angelegte Veränderungsprozesse wie Fusionen oder Umstrukturierungen (d.i. sogenannte Change-Prozesse), denn diese rufen in der Regel Unsicherheit, Angst und Stress in der Belegschaft hervor. Motivierende Mitarbeitergespräche und innerbetriebliche Maßnahmen können Mitarbeitern helfen, diese Unsicherheiten zu überwinden und den Wandel als Chance zur Weiterentwicklung und als zu bewältigende Herausforderung zu betrachten.  

Work HEART Training bietet aktuell ein Führungskräfte-Training zur gesunden Mitarbeiterführung bei psychischen Erkrankungen, Konflikten und Veränderungsprozessen (Change-Prozessen) an. 
  • Tertiärprävention: Betriebliches Eingliederungsmanagment (BEM)

Betriebliches Eingliederungsmanagement ist eine Tertitärprävention der betrieblichen Gesundheitsförderung. Laut dem SGB 9 ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, jedem Beschäftigten, der länger als 6 Wochen innerhalb der letzten 12 Monate (am Stück oder übers Jahr verteilt) krankheitsbedingt arbeitsunfähig ist, einen betrieblichen Eingliederungsprozess anzubieten. Die Teilnahme ist für den Beschäftigten freiwillig. Der Gesetzgeber hat den Ablauf eines betrieblichen Eingliederungsprozesses offen gelassen und damit fallspezifische und unternehmenspezifische Prozessabläufe ermöglicht. In einem fallspezifischen Betrieblichen Eingliederungsmanagement werden die Akteure und Partner fallspezifisch zusammengestellt. Dies spart personelle und finanzielle Ressourcen und ist insbesondere für kleinere und mittelständige Unternehmen bis 200 Mitarbeitern  sinnvoll und empfehlenswert, mag jedoch auch für größere Unternehmen mit einer entsprechenden Anzahl von qualifizierten BEM-Leitern (i.d.R. kommt ein BEM-Leiter bzw. eine BEM-Leiterin auf etwa 10 bis 15 Beschäftigte) eine attraktive Alternative zum systematisierten BEM-Prozess sein. Die Leitung eines fallspezifischen Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) setzt ein umfangreiches Wissen um die Definition und die rechtlichen Grundlagen vom BEM voraus sowie die Rollen und Pflichten unternehmensinterner Akteure (z.B. Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, etc.) und externer Partner (z.B. Krankenkassen, Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften, Integrationsamt, etc.) als Leistungsträger voraus. 


Work HEART Training bietet aktuell ein Training zur Leitung eines fallspezifischen betrieblichen Eingliederungsmanagement für Arbeitgeber, (angehende) Führungskräfte, Abteilungsleiter, Betriebsratsmitglieder und Personalbetreuer an. 


Allen Trainings liegt das innovative Work HEART Konzept zugrunde.