INDIVIDUALTRAININGS 

Für Arbeitgeber oder Verantwortliche der Personalabteilung 

Stellen Sie Ihr persönliches Trainingsprogramm durch die Kombination von Supplements oder Ganztagstrainings zusammen. Gerne berate ich Sie bei der Erstellung eines Individualtrainings mit Blick auf Inhalte, Programmablauf und erworbene Schlüsselkompetenzen. 

Supplements sind halbtägige Business Trainings. Sie dauern circa 3 Stunden zzgl. Pausen und finden einzeln oder in Kombination vormittags (z.B. 8.30-12.00 Uhr oder 9-12.30 Uhr) und nachmittags (z.B.  13.00-16.30 Uhr oder 13.30 -17 Uhr) statt.  Alle 
Ganztagstrainings (z.B. 9-17 Uhr oder 8.30 bis 16.30 Uhr) sind Kombinationen von Supplements (ausgenommen der Trainings im Gesundheitsmanagement, d.i. zurzeit das Führungskräftetraining zum Fallspezifischen Betrieblichen Eingliederungsmanagement).  Sie finden auf dieser Seite Empfehlungen für Kombinationen von Supplements und weitere Empfehlungen bei den Beschäftigten- und Führungskräftetrainings. 

Die Business Trainings werden in Kleingruppen von bis zu 12 Personen als Präsenz-Training in Ihrem Unternehmen oder online durchgeführt.  
Auf Anfrage kann auch die Teilnehmeranzahl erweitert werden.



Für Einzelinteressenten
 

Zur Buchung einer Einzelteilnahme können Sie von meinen Kooperationen profitieren: Das IHK-Zentrum für Weiterbildung bietet alle meine Supplements für Führungskräfte in regelmäßigen Abständen als Online-Training via Zoom an. Am INW finden vereinzelte Trainings für Beschäftigte oder Führungskräfte online oder in Präsenz statt. Bitte buchen Sie Ihre Teilnahmen auf den Webseiten IHK-weiterbildung.de bzw. inw.de.

Sie finden meine Angebote bei den Drittanbietern unter Angabe meines Trainingstitels in den Suchmaschinen dieser Webseiten und können auch mich gern nach aktuellen Terminen und Inhalten fragen.

SUPPLEMENTS FÜR BESCHÄFTIGTE

Empfohlen in Kombination:
(Training: Work-Life-Balance, Stressprävention und Arbeitsmanagement im Home Office)

Burnout, keine Chance! Stressmanagement im Berufsalltag

Burnout entsteht als Folge von arbeitsbedingtem Dauerstress. In den letzten 15 Jahren ist die Burnout-Rate um das Fünffache gestiegen, mehr als die Hälfte aller Berufsunfähigkeiten gehen auf psychische Erkrankungen (allen voran Burnout) zurück und haben als zweithäufigste Ursache für Fehlzeiten mit durchschnittlich 27 Tagen die längste Fehlzeitendauer. Viele Beschäftigte arbeiten Jahre- oder Jahrzehntelang auf Hochtouren, bis der Dauerstress zur Krankheit wird. Stressbewältigungstrainings helfen nachweislich, der Entstehung von Burnout vorzubeugen. In diesem Training erwerben Sie ein umfangreiches Wissen zum Thema Stress und Burnout und Kompetenzen im Stressmanagement. In einer Start-Up Analyse werden Ihre persönlichen Stressoren ermittelt, d.i. die für Sie stressenden Umwelteinflüsse, welche bei Ihnen für Dysbalancen in Beruf und Privatleben sorgen, sowie persönliche Glaubens- und Verhaltensmuster, die situationsübergreifend für Disstress sorgen. Im 2-Stufen Programm zum Stressmanagement erwerben Sie 1. Kompetenzen zur Typ-spezifischen Stressregulation und 2. zur konkreten und allgemeinen Stressbewältigung. Sie entwickeln Strategien, diese Stressoren durch Gesundheitsziele (HEART-Ziele) und Ressourcenaufbau gezielt zu bewältigen und Restrukturieren schädliche Glaubens- und Verhaltensmustern im Berufsalltag.

Inhalte 
  • Stress und Burnout in den Phasen der Entstehung
  • Start-Up-Analyse von Work-Life-Dysbalancen im Work HEART Training Eck: Stressoren, Stressreaktionen, Stress-Typen
  • 2-Stufen-Programm zum Stressmanagement
  • Typ-spezifische Regulation von Stressreaktionen 
  • Ernährung, Bewegung, Entspannung
  • Gesundheitsziele zur Stressoren-Bewältigung
  • Restrukturierung von schädlichen Verhaltensmustern 
  • Persönliches Anti-Stress-Trainingsprogramm

Work-Life-Balance und Arbeitsmanagement

Durch die Corona-Krise arbeiten viele Menschen im Home Office, was zur Herausforderung in der Work-Life-Balance werden kann. In diesem Training erhalten Sie eine umfangreiche Einführung zum Thema Work-Life-Balance, alternativen Arbeitszeitmodellen und Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Leben und Beruf durch eine Fokussierung auf die zentralen Lebenshüte in Ihrem Berufs- und Privatleben mit denen verschiedene soziale Rollen und Verpflichtungen einhergehen. Sie optimieren Ihre Arbeitsorganisation durch Kenntnisse zur Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Beachtung Tarif-rechtlicher Bestimmungen und trainieren das Erstellen von Arbeitsstrukturplänen zur Kompatibilität von Home Office und Familie (inkl. Kinderbetreuung). Ihr Arbeitsmanagement wird durch Kenntnisse und Kompetenzen in Zeitsouveränität verbessert, d.i. die Fähigkeit mit der zur Verfügung stehenden Zeit effektiv und effizient Arbeitsaufgaben zu bewältigen. Dies umfasst die Berücksichtigung persönlicher Höchstleistungsphasen bzw. den persönlichen Biorhythmus, den effizienten Umgang mit Fokus- und Konzentrationskillern, Pausen- und Erholungsphasen, sowie die Anwendung vielfältiger Methoden und Techniken im Termin- und Zeitmanagement zur Priorisierung, Strukturierung und Einteilung von Arbeitsaufgaben.

Inhalte
  • Work-Life-Balance, Work-Life-Bullshit, Time-Balance
  • Soziale Rollen, Prioritäten und Grenzziehung 
  • Biorhythmus, Arbeitsmotivation, Fokus, Konzentration
  • Zeitsouveränität ist HEART: Biorhythmus und Pausen, effiziente Zielsetzung, Zeitmanagement und Terminmanagement, Prioritätensetzung, Reflexion
  • Umgang mit Fokus- und Konzentrationskillern
  • Soziale Ressourcen zur Kinderbetreuung 
  • Arbeitsstruktur-Pläne und Ressourcen-Nutzung
  • Arbeitsplatzgestaltung, Organisation im Home Office

Empfohlen in Kombination:
(Training: Typgerechter Kundendienst und empathische Konfliktbewältigung)

Typgerechter Kundendienst

Kunden unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht: Ihrer Persönlichkeit und den damit verbundenen personen-spezifischen Kommunikations- und Verhaltensweisen, ihrer Bindungsbereitschaft und ihren Ansprüchen an das Produkt bzw. die Dienstleistung ebenso wie an den Kundenservice. In diesem Training erwerben Sie Kenntnisse und Kompetenzen zum Typgerechten Kundendienst. Zunächst erwerben Sie ein fundiertes Grundwissen zu Persönlichkeitstypen und Bindungstypen von Kunden, um dieses dann zur typspezifischen Kundenzufriedenheit unter Einsatz verschiedener Servicedimensionen (Persönlich-Sein, Verbindlichkeit, Geduld, Diskretion etc.) bei Fallbeispielen anzuwenden. Dann trainieren Sie den Umgang mit Besserwissern, Streitsuchern und anderen „schwierigen“ Kundentypen sowie die Handhabung von Beschwerden bei Kundenunzufriedenheit. Sie erwerben Kenntnisse von allgemeinen Kommunikationstechniken, die Sie zur Erörterung von Kundenbedürfnissen im Kundengespräch einsetzen können, konfliktpräventive Kommunikations- und Verhaltensweisen im Umgang mit Kunden sowie Möglichkeiten, Gesprächsinhalten schöner zu „verpacken“. 

Inhalte 
  • Kundenbindungstypen (Bindungsbereitschaft, Basis- bzw. Leistungsansprüche)
  • Bindungsstrategien im Kundendienst 
  • Typgerechter Kundendienst ist HEART:  Typspezifische Kundenzufriedenheit und Bedürfniserfüllung, Ressourcen-Nutzung bei Servicedimensionen, Umgang mit Kundenunzufriedenheit und Beschwerden, Ermittlung von Kundenbedürfnissen
  • Persönlichkeitstypen bei Kunden im Quadranten (offen/reserviert, direkt/indirekt) und Kommunikation
  • Souveräner Umgang mit schwierigen Kunden
  • Beschwerdebearbeitung und konfliktpräventive Kommunikation

Empathische Konfliktbewältigung im Umgang mit Kunden und Kollegen

Konflikte am Arbeitsplatz stören das Klima in Team und Unternehmen und können Demotivation, Leistungsabfall und psychische Erkrankungen zur Folge haben. Im ersten Teil des Trainings erwerben Sie ein umfangreiches Basiswissen zur Entstehung von Konflikten, Konfliktursachen sowie Maßnahmen zur Prävention von Konflikten. Im zweiten Teil trainieren Sie empathische Konfliktbewältigung bei personellen Unterschieden unter Kollegen, d.i. Konflikten, wo die eigenen Meinungen, Anschauungen oder Wünsche mit denjenigen des Konfliktpartners kollidieren sowie empathische Konfliktbewältigung im Umgang mit Kunden. Das Trainingsprogramm zum Konfliktmanagement mit Emotionaler Intelligenz umfasst drei Kerndimensionen: (i) ICH (die Regulation von negativen Gefühlen, Konfliktanalyse und Reflexion), (ii) DU (das Erkennen von Gefühlen und Bedürfnissen des Konfliktpartners, empathische Bedürfnisermittlung) und (iii) WIR (Stärkung des Wir-Gefühls, Kompromissbereitschaft). Im Zentrum der empathischen Konfliktlösung steht die empathische (gewaltfreie) Kommunikation. 

Inhalte

  • Konflikte versus Mobbing
  • Maßnahmen zur Prävention von Konflikten 
  • Konfliktanalyse: Ursache, Entstehung, Lösung
  • Stufen-Programm zur Konfliktprävention
  • Empathische Konfliktbewältigung/Konfliktmanagement mit Emotionaler Intelligenz (ICH, DU, WIR)
  • Emotionsregulation und Reflexion
  • Erkennen und Berücksichtigen der Gefühle und Bedürfnisse des Konfliktpartners im Konflikt mit Kollegen und im Konflikt mit Kunden 
  • Kompromissbereitschaft und Lösungsfindung
  • Empathische Kommunikation zur Konfliktschlichtung nach Rosenberg

SUPPLEMENTS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE 

Lust auf Change! Mitarbeiterunterstützung und Motivation in Change-Prozessen 

Betriebliche Veränderungsprozesse bergen die Gefahr, dass inadäquate Arbeitsbeanspruchung für Mitarbeiter zur Belastung wird und Mängel in Kommunikation und Informationsaustausch zu Demotivation und Leistungsabfall führen. Als Führungskraft erhalten Sie die Motivation und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter durch gelungene Aufklärungsarbeit, Präventionsmaßnahmen sowie dem adäquaten Umgang mit Change-Typen. Im ersten Teil erwerben Sie allgemeine Kenntnisse von klassischen Modellen zur adäquaten Arbeitsbeanspruchung und erörtern anhand von Fallbeispielen psychische Beeinträchtigungen, die aufgrund einer inadäquaten Arbeitsbeanspruchung in kurz- bis mittelfristig angelegten betrieblichen Veränderungsprozessen (z.B. Umstrukturierungen, Fusionen u.ä.), entstehen können und durch welche personelle und betriebliche Ressourcen Sie Mitarbeiter unterstützen können. Sie trainieren die Mitarbeiterunterstützung und Lösungs-orientierte Gesprächsführung eines Change-Typen im Fürsorgegespräch. Im zweiten Teil geht es darum, wie Sie Mitarbeiter durch eine gute Aufklärungsarbeit und Bedürfnisanreize zum Change-Prozess motivieren können. Anhand von Fallbeispielen trainieren Sie, motivationspsychologische Kenntnisse zur Mitarbeitermotivation sowie Strategien zur Stärkung des psychologischen Arbeitsvertrags in Zeiten des Wandels gezielt einzusetzen. Das Training endet mit einem Ausblick auf eine Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen im Change-Prozess.

Inhalte

  • 4-Stufen-Programm zur gesunden Führung im Change-Prozess:  Erkennen, Erörtern, Händeln, Prävention von Gesundheitsrisiken
  • Fürsorgegespräche im Change-Prozess
  • Aufklärung und Kommunikation im Change-Prozess
  • Klassische Modelle zur adäquaten Arbeitsbeanspruchung (Modell der Salutogenese, Anforderungs-Kontrollmodell)
  • Emotionale Reaktionen und Umgang mit Change-Typen
  • Klassische Theorien der Motivationspsychologie (Maslow, Herzberg)
  • Mitarbeitermotivation ist HEART: Bedürfnisbefriedigung, Bedürfnisanreiz Bedürfniserfüllung, Bedürfnisregulation, Bedürfnisbestimmung
  • Mitarbeitermotivation und Vertrauensbildung
  • Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen

Fit im Job! Delegation, Zeitmanagement, Arbeitsorganisation 

Führungskräfte mit hoher Arbeitsbelastung und Verantwortung haben oft intensive Arbeitsphasen zu bewältigen, die besondere Kompetenzen im Arbeitsmanagement erfordern. Durch dieses Training erwerben Sie Wissen und Kompetenzen, Ihre Arbeit als Führungskraft effektiv zu organisieren und zu managen. Im ersten Teil schaffen Sie sich selbst optimale Arbeitsbedingungen fürs Arbeitsmanagement, indem Sie Grenzziehung und Delegation von bestimmten Verantwortlichkeiten und Aufgaben an Mitarbeiter trainieren. Sie erwerben umfangreiche Kenntnisse von verschiedenen Delegationsarten, Eignungskriterien von Delegationsempfängern sowie Möglichkeiten zum Umgang mit Delegationsverweigerern und trainieren die Formulierung einer wirkungsvollen Delegation an Erfahrungsbeispielen. Im zweiten Teil wird Ihr Arbeitsmanagement durch Kenntnisse und Kompetenzen in Zeitsouveränität verbessert, d.i. die Fähigkeit mit der zur Verfügung stehenden Zeit effektiv und effizient Arbeitsaufgaben zu bewältigen. Dies umfasst die Berücksichtigung persönlicher Höchstleistungsphasen bzw. den persönlichen Biorhythmus, den effizienten Umgang mit Fokus- und Konzentrationskillern, Pausen- und Erholungsphasen, sowie die Anwendung vielfältiger Methoden und Techniken im Termin- und Zeitmanagement zur Priorisierung, Strukturierung und Einteilung von Arbeitsaufgaben.

 

Inhalte 

  • Grenzziehung und Priorisierung von Arbeitsaufgaben
  • Delegationsarten und Eignung von Delegationsempfängern
  • Wirkungsvolle Delegation von Aufgaben und Verantwortung an Mitarbeiter
  • Umgang mit Delegationsverweigerern
  • Zeitdruck und Verhaltenstypen
  • Biorhythmus, Arbeitsmotivation, Fokus und Konzentration
  • Zeitsouveränität ist HEART: Biorhythmus und Pausen, effiziente Zielsetzung, Zeitmanagement und Terminmanagement, Prioritätensetzung, Reflexion
  • Umgang mit Fokus- und Konzentrationskillern
  • Arbeitsstruktur-Pläne und Ressourcen-Nutzung
Empfohlen in Kombination: 
(Training: Gesund Führen - Gesundheitsförderung und Gesundheitsgespräche)

Gesundheitsförderung in Mitarbeiterführung

Aktuelle Erfassungen belegen, dass mehr als die Hälfte aller Berufsunfähigkeiten auf psychische Erkrankungen (allen voran Burnout) zurückgehen und als zweithäufigste Ursache für Fehlzeiten mit durchschnittlich 27 Tagen die längste Fehlzeitendauer haben. Das führt zu enormen wirtschaftlichen Verlusten. Führungskräfte haben einen hohen Einfluss auf die Gesundheit von Mitarbeitern und können durch ein sogenanntes „gesundes Führen“ bei Mitarbeitern psychische Beeinträchtigungen mittels Verhältnis- und Verhaltens-präventiver Maßnahmen beheben, Mitarbeitern in Krisen Unterstützung im Fürsorgegespräch bieten und sie bei psychischen Erkrankungen an medizinische Fachkräfte weitervermitteln. Im ersten Schritt erwerben Sie ein umfangreiches Wissen zu den klassischen Modellen der Gesundheitsförderung, wie psychische Beeinträchtigungen durch Fehlbeanspruchung am Arbeitsplatz entstehen und trainieren das Erkennen von psychischen Beeinträchtigungen sowie die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen anhand von Fallbeispielen. Im zweiten Schritt erwerben Sie ein umfangreiches Wissen und Kompetenzen zum Erkennen von Symptomen psychischer Erkrankungen, den medizinischen Behandlungsmöglichkeiten zur Weitervermittlung, der Durchführung einer Interventionskette bei Suchterkrankungen sowie Entwicklungsmaßnahmen zur Burnout-Prävention. Das Training endet mit einem Ausblick auf eine Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen.

Inhalte

  • Definition, Entstehung und Symptome von psychischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen
  • 4-Stufen Programm zur gesunden Führung: Erkennen, Erörtern, Händeln, Prävention von Gesundheitsrisiken
  • Klassische Modelle der Gesundheitsförderung zur adäquaten Arbeitsbeanspruchung (Anforderungs-Kontrollmodell, Modell der Salutogenese)
  • Verhaltens- und Verhältnispräventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
  • Burnout und Burnout-Prävention
  • Interventionskette bei Sucht
  • Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen durch medizinische und berufliche Rehabilitation (Anlaufstellen zur Weitervermittlung)
  • Durchführung einer Gefährdungsanalyse psychischer Belastungen

Kommunikationskompetenz im Gesundheitsgespräch

Gesundheitsgespräche dienen der Gesundheitsförderung, z.B. wenn Sie durch Verhaltensauffälligkeiten und ggf. auch Leistungsabfälle merken, dass es dem Mitarbeiter (gesundheitlich) nicht gut geht und im Gespräch Ihre Fürsorge und Unterstützung anbieten möchten (Fürsorgegespräch) oder einen Mitarbeiter nach der Rückkehr einer Arbeitsunfähigkeitsphase am Arbeitsplatz willkommen und integrieren möchten (Krankenrückkehrgespräch). Hierfür ist es wichtig, den Mitarbeiter im Dialog richtig zu verstehen. Im ersten Schritt erwerben Sie ein umfangreiches Grundwissen zu den klassischen Modellen der Kommunikationspsychologie und verschiedenen Kommunikationsebenen (Sachinhalt, Beziehung, Appel, Selbstoffenbarung), Kommunikationsschichten (Bedürfnisse, Gefühle, Procedere, Sache) und Divergenzen im Selbst- und Anderen mit Blick auf Öffentlichkeit/Privatheit und Unbewusstes/Bewusstes. Sie trainieren die Anwendung dieser Modelle in einer Kommunikationsanalyse von (Miss-)Verständnissen anhand verschiedener Dialogbeispiele aus dem Berufsalltag. Im zweiten Schritt trainieren Sie die Anwendung einer Vielzahl an Kommunikationstechniken (Sprachen der Wertschätzung, Aktives Zuhören, Ich-Perspektive, Fragetechniken, empathische Kommunikation etc.) sowie Kompetenz- und Zielorientierte Gesprächsführung in den einzelnen Phasen des Fürsorgegesprächs anhand von Falleispielen zum Erörtern und Lösen von Gesundheitsgefahren bei Mitarbeitern.

Inhalte

  • Klassische Modelle der Kommunikationspsychologie (Kommunikationsquadrat, Vier-Schichtenmodell, Johari Fenster)
  • Analyse von (Miss-)Verständnissen im Dialog
  • Kommunikationskompetenz im Gesundheitsgespräch (Aktives Zuhören, Ich-Perspektive, Kompetenz-orientierte und Ziel-orientierte Gesprächsführung)
  • Das Fürsorgegespräch: Organisation und Vorbereitung
  • Kommunikation in Phasen des Fürsorgegesprächs: Erörtern und Lösen von Gesundheitsgefahren im Dialog
  • Wertschätzung, Feedback und Vertrauensbildung
  • Empathische (gewaltfreie) Kommunikation
Empfohlen in Kombination: 
(Training: Typgerechte Mitarbeiterführung und Motivation:
Umgang mit schwierigen Mitarbeitern und Low-Performern)

Typgerechte Mitarbeiterführung und Motivation 

Typgerechte Mitarbeiterführung ist wie gute Pflanzenpflege: Gäben Sie jedem dieselbe Dosis an Wasser und Licht, so würde der Kaktus neben der Geranie eingehen. Durch Typgerechte Mitarbeiterführung können Sie typ-spezifische Motivationsanreize bieten und kommunizieren und so das Beste aus jedem Mitarbeiter herausholen; wobei ,das Beste' beim Pragmatiker und beim Kreativen und anderen Mitarbeitertypen etwas jeweils anderes ist. Am Vormittag erwerben Sie umfangreiche Kenntnisse von klassischen Modellen zu Persönlichkeitstypen, um diese bei Ihren Mitarbeitern ausmachen zu können und verschiedene Stärken und Schwächen zu erkennen. Sie erwerben Kenntnisse und Kompetenzen zum Umgang und zur Kommunikation mit verschiedenen Mitarbeitertypen im Mitarbeitergespräch mit Blick auf Gesprächseinstieg und Gesprächsführung und trainieren Mitarbeitermotivation mit Blick auf typgerechte Bedürfnisse und Motivatoren zur Leistungsförderung. 

Inhalte

  • Klassische Modelle der Persönlichkeitstypologie und Eigenschaftstheorie (Psycholexika nach Allport und Odbert, BIG Five nach Costa und McCrae, Riemann-Thoman-Kreuz)
  • Entwicklungsfelder von Mitarbeitertypen
  • Typgerechte Kommunikation im Mitarbeitergespräch: Kommunikationsebenen und Gesprächsführung
  • Sprachen der Wertschätzung
  • Klassische Modelle der Motivationspsychologie (Herzberg, Maslow, McGregor)
  • Arbeitsmotivation im Quadrant: extrinsisch/intrinsisch, Aufgaben-orientiert/Kontext-orientiert
  • Mitarbeitermotivation ist HEART: Bedürfnisbefriedigung, Bedürfnisanreiz, Bedürfniserfüllung, Bedürfnisregulation, Bedürfnisbestimmung

Umgang mit schwierigen Mitarbeitern und Low-Performern

Schwierige Mitarbeiter können das Betriebsklima stören oder für Unruhe im Team sorgen, Arbeitsabläufe hemmen oder gar sabotieren und die Gesamtqualität von Arbeitsergebnissen mindern. Statistisch gesehen wenden Führungskräfte etwa 80 Prozent Ihrer Zeit für schwierige Mitarbeiter auf, so dass nur 20 Prozent für die Wunsch-Mitarbeiter und Mitarbeiter ohne Leistungsdefizite bleiben. Je früher Sie sich der „Schwierigkeit“ und Leistungsdefizite eines Mitarbeiters widmen, desto schneller können Sie diese beheben und desto mehr Zeit bleibt Ihnen für die übrigen Mitarbeiter und die Teamentwicklung. Im ersten Teil des Trainings erwerben Sie das erforderliche Wissen und die Kompetenzen zum Typ-spezifischen Umgang mit Neidern, Klatschtanten, Intriganten und anderen Störenfrieden. Im zweiten Teil trainieren Sie Kommunikationstechniken in Phasen eines Kritikgesprächs mit Mitarbeitern, um die Hintergründe der jeweiligen „Schwierigkeit“ auszumachen und Lösungswege zu erörtern. Im dritten Teil geht es um den Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern, d.i. „Low-Performern“. Sie erwerben Kenntnisse und Kompetenzen, um verschiedenartige Ursachen von Leistungsschwäche auszumachen und trainieren die Förderung von Leistung und Motivation an Fallbeispielen.

Inhalte

  • Umgang mit schwierigen Mitarbeitern
  • Mitarbeitertypen und Möglichkeiten zur Reaktion  
  • Kommunikationskompetenzen im Kritikgespräch (Aktives Zuhören, Fragetechniken, empathische   Kommunikation, Lösungsorientierte Gesprächsführung)
  • Ursachen und Hintergründe von Leistungsdefiziten
  • Personelle und betriebliche Maßnahmen und Motivation zur Leistungssteigerung
  • Mitarbeitermotivation ist HEART: Bedürfnisbefriedigung, Bedürfnisanreiz Bedürfniserfüllung, Bedürfnisregulation, Bedürfnisbestimmung

Empfohlen in Kombination:
(Training: Führen mit Emotionaler Intelligenz und empathische Konfliktbewältigung) 

Führen mit Emotionaler Intelligenz

Der Großteil unserer Entscheidungen, Handlungen und (beruflichen) Interaktionen beruht auf Emotionen, und es wurden verschiedene Modelle und Trainingsprogramme zu „Emotionaler Intelligenz“ entwickelt, die Kompetenzen zum Erkennen und Händeln von Emotionen umfassen und im Beruf eine zentrale Rolle spielen. Mitarbeiterführung mit Emotionaler Intelligenz ist für die Leistungsbereitschaft und Motivation von Mitarbeitern besonders wichtig. In diesem Training erwerben Sie ein umfangreiches Wissen zu Emotionaler Intelligenz und Kernkompetenzen in den Dimensionen (i) ICH (Selbstwahrnehmung, Reflexion, Regulation und Steuerung der eigenen Emotionen), (ii) DU (Erkennen der Emotionen anderer, Empathie und Mitgefühl, empathische Unterstützung) und (iii) WIR (Wir-Gefühl wahrnehmen, empathische Gefühls- und Bedürfnisermittlung). Der sogenannte „psychologische Arbeitsvertrag“ beinhaltet implizite Erwartungen von Führungskräften und Mitarbeitern an das Arbeitsverhältnis in Bezug auf Fairness, Engagement, Verständnis, Authentizität u.ä. Ein intakter psychologischer Arbeitsvertrag ist die Basis einer jeden guten Arbeitsbeziehung. Sie trainieren Emotionale Intelligenz zur Stärkung des psychologischen Arbeitsvertrags mit Mitarbeitern mit Blick auf Vertrauensbildung, Motivation und Verständnis durch empathische Kommunikation.

Inhalte 

  • 4-Stufen-Programm zum Führen mit Emotionaler Intelligenz: Erkennen, Erörtern, Händeln und Dispositionieren von Emotionen (ICH, DU, WIR)
  • Wahrnehmen und Verstehen von (Basis)Emotionen  
  • Kernkompetenzen Emotionaler Intelligenz
  • Empathie, Mitgefühl und empathische Unterstützung
  • Empathische (gewaltfreie) Kommunikation
  • Stärkung des psychologischen Arbeitsvertrags: Pluspunkte auf dem Beziehungskonto (Fairness, Integrität, Vertrauen etc.)
  • Motivation und Leistungsförderung von Mitarbeitern

Empathische Konfliktbewältigung im Umgang mit Mitarbeitern 

Konflikte am Arbeitsplatz stören das Klima in Team und Unternehmen und können Demotivation, Leistungsabfall und psychische Erkrankungen zur Folge haben. Im ersten Teil des Trainings erwerben Sie ein umfangreiches Basiswissen zur Entstehung von Konflikten und Konfliktursachen, Maßnahmen zur Prävention von Konflikten und Mobbing im Unternehmen sowie allgemeine Kommunikationstechniken im Konfliktgespräch mit Mitarbeitern. Im zweiten Teil trainieren Sie empathische Konfliktbewältigung im  Umgang mit Mitarbeitern. Empathische Konfliktbewältigung ist ein besonderer Softskill, der das Erkennen und Händeln von Emotionen bei Konflikten unter Einsatz von Kernkompetenzen Emotionaler Intelligenz umfasst. Das Trainingsprogramm zum Konfliktmanagement mit Emotionaler Intelligenz umfasst drei Dimensionen: (i) ICH (die Regulation von negativen Gefühlen, Konfliktanalyse und Reflexion), (ii) DU (das Erkennen von Gefühlen und Bedürfnissen des Mitarbeiters, empathische Bedürfnisermittlung) und (iii) WIR (Stärkung des Wir-Gefühls, Kompromissbereitschaft). Im Zentrum der empathischen Konfliktlösung steht die empathische Kommunikation.

Inhalte

  • Konflikte versus Mobbing
  • Maßnahmen zur Prävention: Konflikte und Mobbing
  • Kommunikationstechniken und Gesprächsführung im Konfliktgespräch mit Mitarbeitern
  • Konfliktanalyse: Ursache, Entstehung, Lösung
  • Stufen-Programm zur Konfliktprävention
  • Empathische Konfliktbewältigung/Konfliktmanagement mit Emotionaler Intelligenz (ICH, DU, WIR)
  • Emotionsregulation und Reflexion
  • Erkennen und Berücksichtigen der Gefühle und Bedürfnisse des Mitarbeiters im Konflikt
  • Kompromissbereitschaft und Lösungsfindung
  • Empathische Kommunikation zur Konfliktschlichtung

Selbst-Entwurf einer Führungsvision

Eine Führungsvision ist ein Selbst-Entwurf als Führungskraft mit der Sie sich in Ihrer Mitarbeiterführung positionieren können.  Hierzu lernen verschiedene Führungsstil-Modelle und Methoden kennen, reflektieren diese, um Quintessenzen zu nutzen und machen durch Tests und Übungen Ihre persönliche Stärken und Schwächen in bestimmten Führungsbereichen ausfindig. Durch eine klare Positionierung können Sie Ihre persönlichen Stärken gezielt einsetzen, Schwächen beheben und handlungssicher im Führungsalltag (inter-)agieren. Im ersten Schritt erhalten Sie umfangreiche Grundkenntnisse zu verschiedenen Führungsstilen und erfahren im Selbsttest, zu welchem Führungsverhalten Sie allgemein und/oder situationsabhängig tendieren und welche Methoden und Verhaltensweisen Sie sinnvoller Weise in Ihrem Führungsalltag integrieren möchten oder nicht. Im zweiten Schritt geht es darum, die Stärken und Schwächen Ihrer persönlichen Führungskompetenz in bestimmten Bereichen zu ermitteln und Basiskompetenzen zu erwerben, diese zu optimieren. Im dritten Schritt gestalten Sie einen ersten Selbst-Entwurf einer Führungsvision mit Strategien zur Umsetzung in Ihrem Führungsalltag.

Inhalte 
  • Führungsstil-Modelle (partizipativ, kollegial, autoritär etc.
  • Stressmanagement (Stressregulation, Stressoren-Ermittlung und Ressourcen-Aufbau, Restrukturierung schädlicher Verhaltensmuster)
  • Konfliktprävention und empathische Kommunikation
  • Typgerechter Umgang mit Mitarbeitern
  • Entwurf einer Führungsvision