WORK HEART TRAINING KONZEPT:
GESUNDE FÜHRUNG

Die HEART-Formel spiegelt sich im gesundem Führungsverhalten als Gesundheitsziel wider.


H ealthy (gesund)

Gesundheitsgefahren äußern sich symptomatisch auf der körperlichen, geistigen und emotionalen Ebene. Als Führungskraft ist es wichtig, Symptome von arbeitsbedingten Belastungen bei den Mitarbeitern rechtzeitig zu erkennen, zu erfassen, zu lösen und vorzubeugen.


E
ffective (effektiv)

Gesunde Mitarbeiterführung zielt nicht nur auf effiziente Kurzzeitlösungen (z.B. die schnelle Schlichtung eines Konflikts), sondern auf effektive Langzeitlösungen mit Präventionscharakter (z.B. durch das Erfassen und Beheben der Konfliktursachen, betriebliche Maßnahmen zur Prävention von Mobbing u.ä.). Das Ziel ist die Förderung der Gesundheit einzelner Mitarbeiter und der allgemeinen Betriebsgesundheit.


A
llcompassing (allumfassend)

Beim Erfassen und Lösen von Gesundheitsgefahren werden sowohl die Ursachen verschiedenartiger Belastungen (personell, inter-personell, situational) als auch die Besonderheiten des Unternehmens berücksichtigt.



R ight (richtig)

Die Entwicklung von Lösungen und Maßnahmen zur Prävention von Gesundheitsgefahren erfolgt in Übereinstimmung mit der allgemeinen EU-DSGVO sowie innerbetrieblichen Regelungen.


T imeless (zeitlos)

Gesunde Führung ist eine kontinuierlich geforderte Kompetenz, die eine stetige Aufmerksamkeit auf das gesundheitliche Befinden der Mitarbeiter und interpersonelle Spannungen erfordert.


4-Stufen Programm zur gesunden Mitarbeiterführung


Gesunde Führung beinhaltet das Erkennen, Erfassen, Lösen und Vorbeugen von Gesundheitsgefahren. Das Trainingsprogramm fokussiert sich chronologisch auf diese vier Stufen. 


I. Erkennen der Symptome von Gesundheitsgefahren

Betriebliche Gesundheitsgefahren sind Belastungen am Arbeitsplatz, die zu psychischen Erkrankungen wie Burnout, Depression, Sucht oder Angstzuständen führen können. In dem Training werden Ihnen Grundkenntnisse von arbeitsbedingten Erkrankungen vermittelt, um Symptome bei Mitarbeitern rechtzeitig zu erkennen.


II. Erfassen der Ursachen, Hintergründe und Umstände von Gesundheitsgefahren

Durch Fürsorgegespräche als Gesundheitsgespräche können die Hintergründe, Ursachen und Umstände von arbeitsbedingten Belastungen erfasst werden.


III. Lösen der Gesundheitsgefahren 

Gehen die Ursachen auf personelle Belastungen (z.B. Überforderung), interpersonelle Belastungen (z.B. Konflikte oder Mobbing) oder situationale Belastungen (z.B. Veränderungsprozesse) am Arbeitsplatz zurück, so sind weitere Führungskompetenzen zum Umgang mit diesen Herausforderungen gefragt (z.B. Konfliktmediation, Motivationsgespräche etc.), die Sie im Training erwerben.


IVPrävention der Gesundheitsgefahren

Neben den fallspezifischen Lösungen zur Behebung und Vorbeugung der konkreten Gesundheitsfahren einzelner Mitarbeiter können auch betriebliche Maßnahmen zur Vorbeugung allgemeiner Gesundheitsgefahren ergriffen werden (z.B. eine betriebliche Sozialberatung als Anlaufstelle bei arbeitsbedingten Belastungen, innerbetriebliche Regelungen zum Umgang mit Mobbing).