WORK HEART TRAINING KONZEPT



Die HEART-Formel eignet sich zum Setzen von Gesundheitszielen und Gesundheitsmaßnahmen und ist leitgebend für gesundes Arbeiten und Führen sowie gesundheitsorientierte Prozessleitung.  Das Work HEART Training Konzept findet in allen Präventionsmaßnahmen Anwendung sowie für selektierte Themenbereiche, z.B. Gesundheitsgespräch, Konfliktlösung, Mitarbeitermotivation und Zeitsouveränität. Für jedes Training wurden nach dem Work HEART Training Konzept eigene Programme, Übungen und Tests entwickelt.

H ealthy - gesund

STRESSMANAGEMENT Stressoren sind negativ belastende Umwelteinflüsse (z.B. Umstände, Tätigkeiten, Kontakte), die sich auf der körperlichen, geistigen und emotionalen Ebene durch Krankheiten und Unwohlsein äußern. Durch palliativ-regenerative Stressbewältigung werden Stressreaktionen reguliert.
FÜHRUNGSMANAGEMENT Gesundheitsgefahren, Konflikte und Probleme äußern sich symptomatisch auf der körperlichen, geistigen und emotionalen Ebene. Als Führungskraft ist es wichtig, Symptome von Belastungen bei den Mitarbeitern rechtzeitig zu erkennen, zu erfassen, zu lösen und vorzubeugen.
EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT Der BEM-Prozess zielt darauf ab, gesundheitsfördernde Maßnahmen zu entwickeln, durch welche die Arbeitsunfähigkeit der betroffenen Person gemindert oder bestenfalls überwunden werden kann. Empowerment spielt hierbei eine Rolle und die Gesundheit der Person steht im Vordergrund.

E ffective - effektiv

STRESSMANAGEMENT Gesundheitsziele (d.i. HEART-Ziele) zur konkreten Stressbewältigung zielen nicht auf effiziente und zeitlich begrenzte Lösungen, sondern erstreben ein effektives und andauerndes Gesundheitsverhalten.

FÜHRUNGSMANAGEMENT Mitarbeiterführung zielt nicht nur auf effiziente Kurzzeitlösungen (z.B. die schnelle Schlichtung eines Konflikts), sondern auf effektive Langzeitlösungen mit Präventionscharakter (z.B. durch das Erfassen der Konfliktursachen).

EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT BEM zielt nicht nur auf effiziente Lösungen, die betroffene Person lediglich schnell an ihren Arbeitsplatz zurückzubringen, sondern primär auf eine effektive, d.i. andauernde Überwindung oder Minderung der Arbeitsunfähigkeit. Oft erfolgt dies im Zuge einer stufenweise Wiedereingliederung.


A llcompassing - allumfassend

STRESSMANAGEMENT Stressbewältigung zeichnet sich durch eine ausgewogene Work-Life-Balance aus. Als Analyse-Instrument zum Ermitteln von Dysbalancen dient das HEART-Eck.
FÜHRUNGSMANAGEMENT 
Beim Erörtern und Lösen von Beobachtungen werden sowohl die Ursachen verschiedenartiger Belastungen (personell, inter-personell, situational) als auch die Besonderheiten des Unternehmens berücksichtigt.
EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT 
Die Gestaltung des BEM-Prozesses und der BEM-Maßnahmen müssen sowohl mit den Besonderheiten des Unternehmens als auch der privaten Umstände und gesundheitlichem Befinden der betroffenen Person kompatibel sein.

R ight - richtig

STRESSMANAGEMENT Allgemeine Stressbewältigung zielt auf ein Gesundheitsverhalten in Übereinstimmung mit den persönlichen Leitwerten.
FÜHRUNGSMANAGEMENT Die Entwicklung von Lösungen und Maßnahmen berücksichtigt die Werte und Bedürfnisse von Führungskräften und Beschäftigten und erfolgt in Übereinstimmung mit der allgemeinen EU-DSGVO sowie innerbetrieblichen Regelungen.
EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT Beim BEM-Prozess muss der Schutz der betroffenen Daten gewahrt werden, d.i. es gelten die allgemeinen Bestimmungen der EU-DSGVO sowie besondere Regelungen zur Aufbewahrung von und Einsicht in die Daten zum Prozess.

T imeless - zeitlos

STRESSMANAGEMENT Die Evaluation von Gesundheitszielen erfolgt durch Achtsamkeitstechniken und ein stetiges Gewahrsein der eigenen gesundheitlichen Befindlichkeit.
FÜHRUNGSMANAGEMENT  Mitarbeiterführung ist eine kontinuierlich geforderte Kompetenz, die eine stetige Aufmerksamkeit auf das gesundheitliche Befinden der Mitarbeiter, Arbeitsmotivation, Leistung und interpersonelle Spannungen erfordert.
EINGLIEDERUNGSMANAGEMENT 
Auch im Anschluss an den BEM-Prozess ist es sinnvoll, regelmäßige Gesundheitsgespräche zu führen, um sich nach dem Befinden der eingegliederten Person zu erkunden und ggf. bereits ergriffene Maßnahmen zu revidieren und zu optimieren.